Weltosteoporosetag am 20. Oktober

Am 20. Oktober ist Weltosteoporosetag. Er verfolgt das Ziel, über Früherkennungsmaßnahmen und wirksame Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Bei dieser als Volksleiden verbreitete Krankheit vermindert sich durch Veranlagung, Bewegungsmangel und Mangel an Vitamin D (Sonnenlicht) der Mineralgehalt der Knochen. Betroffene haben ein erhöhtes Risiko, Knochenbrüche zu erleiden, selbst bei leichter körperlicher Aktivität oder einfachen Stürzen. Besonders die Wirbelsäule und der Oberschenkelhals können schon bei geringem Druck brechen. Beeinträchtigungen und Schmerzen sind die Folge. Allein in Deutschland betrifft die Knochenerkrankung fast 8 Millionen Menschen. Frauen sind stärker gefährdet als Männer. Um nicht nur das Risiko für Brüche zu verringern, sondern dem Knochenschwund gezielt entgegenzuwirken, verdienen bestimmte Faktoren besondere Aufmerksamkeit:  Eine gesunde Lebensweise und ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und vor allem die gute Versorgung mit Kalzium und Vitamin D3. Diese unterstützen den Erhalt des Knochens und helfen, den Abbau der Knochenzellen zu vermindern.

Kalzium im Knochen halten

Sport wie Joggen, Schwimmen oder gezieltes Muskelaufbautraining unterstützen den Widerstand gegen Osteoporose besonders gut. Ähnlich wie beim Muskel stärkt sportliche Betätigungdas Skelett. Bei unbelasteten Knochen erkennt der Organismus für das darin vorhandene Kalzium keinen Nutzen und transportiert es an andere Körperstellen. Umgekehrt führt er den Nährstoff in die knöchernenStrukturen zurück, sobald dort Bedarf entsteht.  Da Sonnenlicht die Produktion von Vitamin D3 ankurbelt empfehlen Experten, besonders in der dunklen Jahreszeit möglichst viel Zeit draußen in natürlichem Tageslicht zu verbringen.

Brüche (auf-)richten

Da derKrankheitsverlauf meist schleichend auftritt, erkennen Betroffene Osteoporose oft sehr spät. Knochenbrüche und chronische Schmerzen bilden dann häufige Folgen. Medikamentewie Bisphosphonatehemmen den Knochenabbau und lindern Schmerzen. Doch bereits aufgetretene Frakturen, lassen sich meistens nur durch Operationen wieder richten. Um zum Beispiel Wirbel nach Brüchenwieder zu stabilisieren, kommt die Ballon-Kyphoplastiezum Einsatz, bei der mithilfe einer Punktionsnadel ein kleiner Ballon in den geschädigten Knochen geschoben und mit Flüssigkeit unter Druck aufgepumpt wird. Dabei richtet sich der deformierte Wirbelkörper auf. Nach Entfernung des Ballons befüllt der Operateur diesen Hohlraum mit Knochenzement und stabilisiert so den betroffenen Wirbel.


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