Brennpunkt verengter Wirbelkanal: So wichtig ist die zweite Meinung

An Bandscheibe und Wirbelsäule wird zu viel operiert, denn häufig können auch  minimalinvasive Verfahren helfen. Betroffene sollten sich deshalb auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen, bevor Sie sich zu einem Eingriff entschließen. Patienten mit verengtem Wirbelkanal profitieren besonders davon. Denn hier gibt es die meisten unnötigen Operationen. Wer in einem interdisziplinären Zentrum mit radioligischer Abteilung eine zweite Meinung einholt, kann bei Bedarf die gesamte Diagnostik an einem Tag durchlaufen. Das Ärzteteam erstellt dann auch gemeinsam ein Therapiekonzept. Diese Form der Zusammenabeit setzt sich in der Schmerztherapie ganz zu Recht zunehmend durch.

Spezialisten-Rat schgützt vor unnötigen Operationen

Besonders häufig holen Patienten mit einer Wirbelkanalverengung eine zweite Meinung ein. Ihnen kann häufig mit minimal-invasiven Methoden geholfen werden, etwa wenn die Verengung nicht durch Knochenanlagerungen, sondern durch Weichteile wie Narbengewebe oder Bandscheibenvorfälle verengt ist. Obwohl das oft nicht notwendig wäre, empfehlen viele Ärzte in solchen Fällen dennoch weiterhin eine Versteifungsoperation. Meist sind Patienten betroffen, die bereits an den Bandscheiben operiert wurden und durch das entstehende Narbengewebe neue Schmerzen erleiden. Narbengewebe engt den Wirbelkanal ein und drückt auf die Nervenwurzeln.

Video-Katheter blickt in den Wirbelkanal

Minimal-invasive Therapien sind dann eine gute Alternative zur Operation, zum Beispiel der Video-Katheter. Bei dieser Methode führen wir eine dünne Sonde über eine Kanüle durch die Haut und das Kreuzbein in den Wirbelkanal ein. Ihre Spitze kann millimetergenau dort hin gelenkt werden, wo die Schmerzursache liegt. Dann können gezielt Medikamente injiziert werden. Narbengewebe und Verklebungen lösen sich und vorgewölbtes Bandscheibengewebe schrumpft. So wird der Wirbelkanal wieder weiter. Die Patienten müssen dazu nur drei Tage in der Klinik bleiben. Sie sind meist nach etwa sechs Wochen schmerzfrei und können ihrer gewohnten beruflichen Tätigkeit schnell wieder in vollem Umfang nachgehen sowie Sport betreiben. Eine große Operation schränkt solche Aktivitäten sehr viel länger ein.

 


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